René Hobusch

Impfdrängler als Aufsichtsratschef in öffentlichem Unternehmen ungeeignet / Gesellschafter müssen Staake bei Flughafen AG abberufen

Medienberichten zufolge hat sich der Aufsichtsratsvorsitzende der Mitteldeutschen Flughafen AG Erich Staake, der auch Vorstandsvorsitzender des Duisburger Hafens ist, in seiner Heimat Nordrhein-Westfalen bereits im Januar gegen Corona impfen lassen. Dies erfolgte offenbar unter Umgehung der Impfpriorisierung. Zwischenzeitlich wurde die Impfung dadurch erklärt, dass der Hafen systemrelevant sei.

„Wer sich geltende Regeln dermaßen zurechtbiegt, der ist charakterlich ungeeignet in Sachsen die Aufsicht über ein öffentliches Unternehmen zu führen. Freistaat und Stadt Leipzig müssen hier klare Kante zeigen und Erich Staake aus dem Aufsichtsrat der Mitteldeutschen Flughafen AG abberufen“, erklärt der FDP-Bundestagskandidat für den Leipziger Norden, René Hobusch und ergänzt: „und das völlig unabhängig davon, ob Staake eine Restdosis erhalten hat oder sich gezielt mit einem westdeutschen Bauunternehmer und Betreiber von Seniorenresidenzen zum Impfen verabredet hat. Für die Aufsicht über öffentliche Unternehmen braucht es eine besondere Integrität und das Leben einer Vorbildrolle. Erich Staake hat diese Werte missachtet und lässt jedes Unrechtsbewusstsein vermissen. Er ist als Aufsichtsratschef der größten Beteiligung des Freistaates Sachsen nicht mehr tragbar.“