René Hobusch

Welterbe-Debatte kommt zur Unzeit / Gesamtkonzept "Zukunft Leipzig 89" nach Corona

Zur Debatte über den Welterbestatus der Leipziger Montagsdemonstrationen erklärt der Leipziger Freidemokrat René Hobusch, der auch Mitglied des Begleitgremiums Freiheits- und Einheitsdenkmal ist:

„Die Menschen erwarten zu recht, dass sich der Stadtrat, die Verwaltung und die CDU, die die Staats- und die Bundesregierung führt, um die Bekämpfung der Pandemie kümmert. Dazu gehört auch, für eine wirtschaftliche Perspektive für unzählige Arbeiter, Angestellte, Selbstständige, Künstler und Firmen zu sorgen. Das muss Priorität haben.
Über das Für uns Wider eines Welterbeantrages, für den Geld und Personal gebunden werden, können wir auch im Herbst oder im kommenden Jahr diskutieren. Die Idee ist spannend, aber sie kommt zur Unzeit.

Darüber hinaus muss die Debatte über den Wendeherbst endlich ganzheitlich geführt werden, sonst kommt am Ende nur Stückwerk dabei raus. Ich wünsche mir ein Gesamtkonzept "Zukunft Leipzig 89", in dem Freiheits- und Einheitsdenkmal, Runde Ecke, der Matthäi-Kirchhof und auch das Welterbethema berücksichtigt werden. Und das muss dann finanziell untersetzt und konsequent umgesetzt werden - nach der Pandemie.“